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Musée fantastique de la Bête du Gévaudan

Die Bestie von Gévaudan

Die Bestie von Gévaudan - Blutige Angriffe in der Margeride

Jagd auf die Bestie von Gévaudan

Musée Bête du Gévaudan

Mit der Zeit erwies sich das Tier scheinbar als unsterblich... Es war zwar mehrfach verwundet worden, setzte jedoch seine Angriffe unentwegt fort. In den Augen der Bevölkerung verlieh ihm diese Tatsache etwas Übernatürliches, Teuflisches. Die Übergriffe in verschiedenen Dörfern nahmen in schwindelerregendem Tempo zu. Die Bestie attackierte Menschen in der Auvergne, im Ardèche, im Cantal und bis zur Lozère... Überall beschrieb man sie als Tier mit einem übergroßen Körper. Nachdem die kriminalistische Verbindung zwischen den aufgefundenen Leichen hergestellt worden war, wurden die Bewohner der Region von einer Massenpsychose ergriffen. Niemand traute sich allein aus den Dörfern und niemand verließ nachts das Haus. Die ganze Provinz musste hilflos dabei zusehen, wie sich die mörderischen Geschichten häuften und maßlos ausbreiteten. Sogar die Souveränität des Königs Ludwig XIV. wurde stark in Frage gestellt. Der Gouverneur von Gévaudan organisierte Treibjagden unter dem Befehl von Capitaine Duhamel. Ohne Erfolg, denn trotz zahlreicher Treibjagden blieb das Biest außer Kontrolle.

Daraufhin schickte der König eine Dragonereinheit (die Elitesoldaten der damaligen Zeit): Sie sollten endlich die Ordnung wiederherstellen. Vergeblich!



Nun wurde François Antoine geschickt: Der königliche Jagd-Lieutenant galt als bester Schütze des Königreichs und sollte die Ehre des Königs retten. Nachdem man der Bestie drei Monate lang nachgestellt hatte, erlegte François Antoine im September 1765 schließlich einen auffallend großen Wolf. Der Wolfskörper wurde ausgestopft und dem Gericht übergeben. Später stellte sich heraus, dass es sich bei diesem Wolf um eine Täuschung gehandelt hatte, die nur darauf abzielte, die Ehre des Königs wieder herzustellen.



Viele Helden stellten sich der Bestie entgegen und versuchten, sie zu vertreiben. Und unter all diesen Helden gelang es schließlich Jean-Chastel nach Jahren der Verfolgung, die grausame Bestie zu erlegen. Die Untersuchung der Überreste besagt, dass es sich bei dem Tier um eine Kreuzung zwischen einem Hund und einem Wolf handelte. Doch die Knochen sind leider abhandengekommen.



 

Das fantastische Museum der Bestie von Gévaudan

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