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Château de La Rochefoucauld

Das Schloss La Rochefoucauld - ein Juwel der Renaissance

Schloss La Rochefoucauld - eine architektonische Meisterleistung

Die Geschichte des Schlosses ist mit der Geschichte der Familie La Rochefoucauld eng verflochten. Seit über tausend Jahren lebt sie bereits hier im Schloss. Die erste Befestigungsanlage wurde um 980 erbaut, und seither ist die Familie stolze Besitzerin der Burg. Die erste Burg wurde auf einem Felsen über dem Fluss Tardoire errichtet, damit man Invasionen vom Meer aus besser abwehren konnte. Sie erhielt den Namen „Fucaldus in Rupe“ (etwa „Foucaulds Felsen“). Der alte romanische Donjon, ein ehemaliger Wohn- und Wehrturm, ist der älteste Teil der Burg, die einzigen aus dem 11. Jahrhundert stammenden Überreste. Die Burg hat eine beeindruckende Architektur: Burgtor, drei im 15. Jahrhundert erhöhte Ecktürme, sowie der alles überragende Bergfried, der die Macht des Erbauers deutlich machte.

Das 16. Jahrhundert ist einer der Höhepunkte in der Geschichte der Familie: König François I., Patensohn von François de La Rochefoucauld, erhob die Baronie zur Grafschaft. François II. de La Rochefoucauld und seine Frau Anne de Polignac errichteten anschließend den spektakulärsten Teil des Schlosses: den Ost- und Südflügel. Die übereinander liegenden Galerien im italienischen Stil erheben sich auf beiden Hofseiten und bieten auf drei Ebenen ein erstaunliches Dekor im italienischen Stil. Sie ließen auch die monumentale Treppe, das Herzstück des Schlosses, erbauen. Ebenfalls sehenswert: die prächtige Bibliothek von Ende des 18. Jahrhunderts mit mehr als 20.000 Bänden, das Boudoir von Marguerite de Valois, die riesigen Karstküchen, die Prunkräume und die Wachstube.

 



Das Dorf La Rochefoucauld



Im Dorf La Rochefoucauld blieben mehrere Zeugen der Geschichte erhalten: Bei einem Spaziergang stößt man auf das Karmeliterkloster mit gotischem Ambulatorium (14. und 15. Jh.), auf die gotische Stiftskirche (13. Jh.), den Getreidemarkt (19. Jh.) und die ehemalige Apotheke, heute ein Krankenhausmuseum. Am Fuße des Château de La Rochefoucauld fällt Feinschmeckern bestimmt die Chocolaterie d'Antan ins Auge...  Beim Champ de Foire starten an einer Fahrradschleife drei markierte Rundkurse mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden: Entdecken Sie die Umgebung von La Rochefoucauld. Ein paar Kilometer weiter liegt die Mühle Moulin de la Forge, für Besucher ganzjährig geöffnet. Dort, wo unter Ludwig XIV. einst eine alte Kanonenschmiede stand, ist diese Wassermühle wieder zum Leben erwacht: Sie produziert heute Mais- und Kastanienmehl sowie Walnuss- und Haselnussöl.



Im Januar und Februar ist das Schloss La Rochefoucauld jeden Sonntag ab 14 Uhr für Besucher geöffnet. Vom 1. März bis 31. Dezember ist es täglich außer dienstags von 10 bis 19 Uhr geöffnet.



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