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Visite Musée des beaux-Arts Dijon

Museum der Schönen Künste in Dijon

Das Musée des Beaux-Arts in Dijon, Erbe der Grafen des Burgunds

Eine Antiquitätensammlung zeitgenössischer Kunst

L'ours de pompon Dijon

Mit der Renovierung des Museums verewigt sich schließlich auch das 21. Jahrhundert in diesem historischen Palais. Mit architektonischen Innovationen zeigt das Museum auch heute wieder seine Offenheit gegenüber dem zeitgenössischen Leben. Seine enzyklopädische Kollektion gehört zu den reichsten Frankreichs und stammt teils aus der Zeit der Revolution und aus dem Kuriositätenkabinett privater Sammler. Sie lädt ein zu einer bunten Entdeckungsreise durch verschiedene Kunstzeitalter von den al-ten Ägyptern bis zum 21. Jahrhundert. Von Antiquitäten bis zu zeitgenössischer Kunst, von Gemälden, über Zeichnungen und Skulpturen, bis hin zu dekorativer Kunst. Jede nur denkbare Kunstrichtung ist in dieser Sammlung von rund 130.000 Meisterwerken vertreten.



Die mittelalterliche Kollektion ist durch ihre Qualität und ihre Größe ohne Zweifel die bemerkenswerteste.

Auch wenn das Museum vor allem für die Fürstengräber der Burgund-Grafen bekannt ist, die im großen Saal des Palastes ausgestellt sind, so dürfen wir auch nicht die an-deren großartigen Kunstwerke dieser Sammlung außer Acht lassen. Beispielsweise die Grabportraits von Faijum aus der Zeit, als Ägypten zum Römischen Reich gehörte oder die Meisterwerke der europäischen Renaissance aus dem 19. Jahrhundert (Tizi-an, Guido Reni, Philippe de Champagne, Eugène Delacroix, Théodore Géricault, Édouard Manet und natürlich Claude Monet).



Die Künstler der Bourgogne, die teils außerhalb ihrer Region trotz ihrer großen Bedeu-tung leider unbekannt blieben, werden ganz besonders hervorgehoben: somit präsen-tiert das Musée des Beaux-Arts de Dijon ein reiches und konsistentes Ensemble von Pierre-Paul Prud'hon, François Rude, Jean-Baptiste L'allemand und Félix Trutat, der mit 24 Jahren als einer der vielversprechendsten Porträtzeichner seiner Generation starb.



In Bezug auf das 20. Jahrhundert stellt die Seconde École de Paris den Schwerpunkt der Kollektion dar, mit Werken von Nicolas de Staël, Maria-Helena Vieira da Silva und Charles Lapicque. Natürlich wird auch die heutige Kunst nicht vergessen: so enthält das Museum zum Beispiel auch einige Werke von Yan-Pei Ming.

 

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